Wie ich male?
Ungefähr so: Ich stehe auf dem Bahnhof und
warte auf den Zug. Der Zug kommt, ich steige
ein, und der Bahnhof fährt ab;
fertig!

Malerei

Voodoo, 1996,
Mixed Media auf Papier auf Leinwand,
120 x 90 cm

Janus, 2023,
Mixed Media auf Leinwand,
70 x 50 cm

Kapriole, 2024
Mixed Media auf Sackleinen
auf Leinwand, 80 x 60 cm

Gruß an Wölfli, 2025
Mixed Media auf Leinen
auf Leinwand, 63 × 54 cm

Paul Roxi zeichnet, malt und schreibt ohne Rücksicht auf sich oder Andere. Seine Werke sind Reste eines strapaziösen Rituals, sie werden übermalt, zerrissen, verbrannt und oft verworfen. Diesem ergebnisoffenen Prozess liegt ein spürbares Bedürfnis zugrunde, der Unbeständigkeit von Materie und Realität als menschlichem Zustand gerecht zu werden.

Paul Roxi arbeitet ohne Dogma, ohne Vorsatz, aber mit immer neuen Ideen, mit Spieltrieb und Neugier. Die Ästhetik der Kunstwerke ist hierbei ein Nebenprodukt, das gerade aufgrund der Vehemenz dieses Vorgehens einen starken Sog entwickelt.

So sind die Arbeiten Dokumente des Nichtvorsatzes, Relikte von Expeditionen in die Wirklichkeit, Fragmente einer natürlichen Willkür.

Jonathan Schneider, 2020 (zu “Abbildungen der Wahrheit”)

Arbeiten auf Papier

Viele wollten mich küssen…, 2018,
Tinte auf Papier,
70 x 50 cm

Kopulierende Tränen, 2014,
Mixed Media auf Papier,
32 x 24 cm

Blaue Blumen, 2014,
Mixed Media auf Papier,
26,5 x 18 cm

Gnadentraum, 2020,
Mixed Media auf Papier,
40 x 30 cm

Mit seinem Leben glücklich und zufrieden zu sein,
das ist die hohe Schule der Debilität.
Kunst könnte da gelegentlich für Erleichterung sorgen.

– Paul Roxi

Skulpturen

Balance, 2016,
Holz, Eisen, Messing
27 × 52 × 32 cm

Reflexion, 2007,
Glas, Metall, Holz und Stoff,
34 × 43 × 15 cm

Gutes, 2014,
Stein, Federkiele, Draht, Acryl,
25 x 16 x 19 cm

Ohne Titel,
Holz, Metall, Acryl,
ca. 40 x 40 x 12 cm

Was sichtbar ist, sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Die sichtbare Welt ist eher so eine Art Panoptikum
im Tumultzustand und dient der Wirklichkeit als Tarnanzug.

– Paul Roxi

  • 1948
    Geboren in Berlin

    1971
    Abitur und Studium in Hamburg

    1991
    Neubeginn der künstlerischen Arbeit

    lebt und arbeitet in Hamburg,
    Mitglied im BBK
    (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler)

  • Einzelausstellungen
    Gruppenausstellungen

    2025
    Kunst und Kultur zu Hohenaschau e.V., Aschau im Chiemgau
    Huntenkunst, SSP-Hal, Ulft, NL
    2024
    Affordable Art Fair Hamburg (kleine gegenwart)
    Affordable Art Fair Berlin (kleine gegenwart)
    2023
    kleine gegenwart, Hamburg
    Affordable Art Fair Hamburg (kleine gegenwart)
    2021
    ”83 Künstler aus 20 Jahren”, Kunstverein Buchholz in der Nordheide
    2020
    kleine gegenwart, Hamburg
    2016
    ”Ich ist ein Anderer”, Galerie und Verlag St. Gertrude, Hamburg
    2015
    Galerie beim Schlump, Hamburg
    2014
    Sammlung Ewald, Hamburg
    2012
    Galerie MIRO Gallery, Prag, CZ
    Galerie und Verlag St. Gertrude, Hamburg
    2009
    Westwendischer Kunstverein, Gartow
    Kanzlei Beiler Karl Platzbecker, Hamburg
    Galerie Roche, Bremen
    2008
    Galerie beim Schlump, Hamburg
    2007
    Galerie Roche, Bremen
    2005
    Thomas Hoppe Künstlerhaus Klausstraße, Hamburg
    live-auction-art.de (Kunstverein Buchholz und ebay Germany)
    2004
    roxi’s pocket art, Hamburg
    2003
    Kunstverein Buchholz in der Nordheide
    Moderne Zeiten”, Galerie Herold, Hamburg
    2002
    Galerie Jevenstedt Art-Hus, Jevenstedt
    Galerie der TK, Hamburg
    M6, Hamburg

    2000
    Carmen Oberst Kunstraum, Hamburg
    art forum, Berlin
    1999
    Kunsthandel + Edition Strabel, Hamburg
    ”TRANS”, Kunsthaus Hamburg, Hamburg
    ”Der Käfer und die aufgehende Sonne”, Kunstverein Bad Salzdethfurth
    roxi’s pocket art, Hamburg
    1998
    ART PROJEKT Gänsemarkt Passage, Hamburg
    Goethe-Institut, San Francisco CA, USA

    1997
    Goethe-Institut, Washington DC, USA
    "Bologna-Hamburg-Milano-New York”, Kunstverein ahk Hamburg e.V., Hamburg
    1996
    Künstlerhaus Bergedorf, Hamburg
    Kunstverein ahk Hamburg e.V., Hamburg

    1995
    ART PROJEKT Gänsemarkt Passage, Hamburg
    1994
    Sievekinghaus, Hamburg
    Kunsthandel + Edition Strabel, Hamburg

    1993
    Kunsthaus, Lübeck
    1992
    Galerie Tepper, Hamburg

  • Paul Roxi - Parabelflug, J.Schneider Verlag, 2025
    ISBN: 978-3910626010

    Paul Roxi - REM-Chiffren, J.Schneider Verlag, 2024
    ISBN: 978-3910626003

    Paul Roxi auf der Affordable Art Fair Hamburg,
    Sat.1, 2024 (TV)

    NY Arts magazine, Artikel von Robert Reitzfeld,
    New York, 2003

    Portrait des Künstlers,
    NDR-Fernsehen, 2002 (TV)

    Hamburger Abendblatt “Live”,
    10/2002

    “Acrylmalerei” von Thomas Hoppe,
    E.A. Seemann Verlag, Leipzig, 2002

    Hamburger Abendbatt,
    10/2000

    “The art club”,
    CNN International, 1999 (TV)

    “Scardanelli in Washington”,
    Auslandsjournal, n-tv, Berlin, 1997 (TV)

    “Struktur und Strategie im Kunstbetrieb”, Interview von Regina Wyrwol,
    WUV-Universitätsverlag, Wien, 1996

  • Hamburger Kunsthalle
    Altonaer Museum, Hamburg
    Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
    Museumsberg Flensburg

    Sammlung Ewald, Jever
    Sammlung Obstkern, Buchholz
    Sammlung Sabrina Lemcke, Hamburg
    Sammlung Karin Mlaker, Düsseldorf
    Sammlung Jäger-Booth, München
    Sammlung J.Schneider, Hamburg
    Sammlung Andreas Franzke, Karlsruhe
    Sammlung Michael Haas, Berlin
    Sammlung Rik Reinking, Hamburg & Wentorf
    Sammlung Reetz, Hamburg
    Sammlung Rainsborough, Hamburg

Paul Roxi wird vertreten durch die Galerie kleine gegenwart

Aktuelle Publikationen

REM-Chiffren, 2024
28 €

Parabelflug, 2025
12 €

Paul Roxi - wie ein Urknall der Emotionen und Gedanken, die sich versprengen, aber doch eingefangen werden wollen, da sie nicht einfach ungelebt und ungedacht im Orbit umherwabern möchten. Und während sie leben und fühlen, konstitutiert sich die Form und der Inhalt der Gedanken immer konkreter und wird eins mit dem Wort, dem steten Begleiter von Paul Roxis mentalen und physischen Aktionen. Denn seine Kopfexplosionen gehen einher mit der Vehemenz des Arbeitsaktes, sind konstant an seiner Seite und Grundlage seiner poetischen Arbeiten sowie seines unermüdlichen Eindringens in die Reize der Existenz. (…)

Andrea Kühnhackl, 2025 (zu “Parabelflug”)

Ateliernachrichten